Das Orchester
Musik 4. Klasse · Bayern · Lesebuch interaktiv
🏛️ Orchesterarten
👥 Wichtige Personen im Orchester
📊 Die 4 Instrumentenfamilien
Alle Streichinstrumente bestehen aus einem eingebuchteteten, hölzernen Hohlkörper – dem Resonanzkörper. Er besteht aus Decke, Boden und seitlich verbindenden Zargen. Die vier Saiten laufen über den Steg und über das Griffbrett und enden an den Wirbeln. Die Schallöcher (F-Löcher) verstärken den Klang.
Die Geigen bilden die größte Gruppe im Orchester: 1. und 2. Violinen.
Gespielt wird sie in der gleichen Haltung wie die Geige – unter das Kinn.
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Ton entsteht durch Hineinblasen ins Instrument. Alle Mundstücke sind aus Holz. Die Instrumente im Orchester sind meist doppelt besetzt – jedes spielt aber eine eigene Stimme. Alle haben ein durchdachtes Klappensystem.
Die Piccoloflöte ist halb so groß und klingt eine Oktave höher – das höchste Instrument im Orchester!
Seit ca. 1800 ist sie im Sinfonieorchester und auch im Jazz verbreitet. Erfunden ca. 1700 vom deutschen Instrumentenbauer J. C. Denner.
Besonderheit: Die Oboe gibt den Kammerton „a" vor – nach diesem Ton stimmen alle anderen Instrumente ein. Ihre größere Schwester ist das Englischhorn.
Das Fagott wiegt ca. 3 Kilogramm – es hängt an einem Gurt um den Hals. Das Kontrafagott ist noch tiefer!
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Alle Blechblasinstrumente sind aus Metall (Messing). Sie haben ein abnehmbares Kesselmundstück (außer Horn: Trichtermundstück) und bestehen aus kreisförmig oder länglich gewundenen Röhren mit einem Schalbecher. Töne entstehen durch Lippenschwingung.
Früher waren Hörner Signalinstrumente (Waldhorn, Jagdhorn).
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Schlagwerkinstrumente spielen keine eigene Melodie, sondern untermalen mit einzelnen Tönen oder Schlägen die anderen Instrumente. Sie haben sehr viele Pausen. Wenn sie aber spielen, sind ihre Töne durchdringend und unüberhörbar. Daher sitzen sie ganz hinten!
Im Orchester gibt es oft mehrere Pauken. Mit Schlägeln (aus Filz, Leder, Schwamm oder Gummi) wird gespielt.
Das Becken wird mit einem Schlägel angeschlagen oder zwei Becken werden aneinandergeschlagen. Glocken werden mit Stäben aus Holz, Metall oder Leder zum Klingen gebracht.
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Neben den vier Hauptfamilien gibt es noch einige besondere Instrumente, die je nach Musikstück eingesetzt werden und einen besonderen Klangcharakter mitbringen.
Die heutige Harfe hat sich wahrscheinlich aus dem Jagdbogen entwickelt. Sie hat einen Rahmen mit 47 Saiten und 7 Pedalen. Jedes Pedal ist mit sechs bis sieben Saiten verbunden.
Eine besondere Spielart ist das Glissando – dabei gleiten die Finger über die ganze Saitenreihe.
Mit der Harfe lassen sich Melodien und Akkorde spielen. Eine besondere Spielart ist das Glissando – die Finger gleiten über die ganze Saitenreihe.
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🎨 Farb-Legende
🎼 Der Dirigent – Lückentext
Damit alle Musiker ihn sehen können, steht er auf einem Podest, dem ___________. In seiner rechten Hand hält er einen kurzen ___________, mit dem er das Tempo angibt. Mit seiner linken Hand zeigt er an, wie einzelne Musikpassagen gespielt werden sollen – Lautstärke, Geschwindigkeit und ___________.
🥁 Taktarten – Wie dirigiert man?
Der Dirigent zeigt den Musikern mit dem Taktstock, wie viele Schläge ein Takt hat. Klicke "Dirigieren!" um den Takt zu sehen!